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Thema: Lebensdauer Scheibenbremsen

  1. #1
    Avatar von V-Storm
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    Cool Lebensdauer Scheibenbremsen

    Ich war heute in der Werkstatt und habe nach 41.500 km mal meine Bremsbeläge wechseln lassen. Wie ich da so stehe und mich mit Holger unterhalte, tat sich eine Frage auf, wielange halten eigentlich die Scheibenbremsen? Reichen doch die Aussagen, die ich bisher kenne, von 50 Tkm bis 80 Tkm, wo die Spanne in meinen Augen aber sehr groß bemessen ist, oder halten sie sogar noch länger. Und woran erkenne ich den notwendigen Wechsel, doch nicht erst wenn ich 'nen Abflug erlebe, oder meine Bremsscheiben neben mir auf der Straße vorbeigleiten , wenn ich im Fahrrausch losdüse. Was meint Ihr dazu , oder welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    * * *
    Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht !
    (Friedrich Nietzsche)


  2. #2
    Avatar von Monkey
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    Am Motorrad kann ich da nicht mitreden. Kam noch nie in die Verlegenheit an den Scheibenbremsen was machen zu lassen. Ich denke aber, das der Spielraum gar nicht so falsch ist. Das ist doch abhängig von der Fahrweise, also wie oft und wie hart du in die "Eisen" steigst. Bei meinem Cruisen benutze ich fast immer nur die Vorderbremse um vor den Kurven etwas zu verlangsamen (bin viel zu faul den Fuß von meinen bequemen Trittbrettern zu nehmen) Einzig an den Ampeln kommen ich mal dazu die Hinterradbremse zu betätigen und natürlich im "Notfall", hatte ich allerdings erst zwei mal. Bei meinereiner sehen die Bremsen noch TOP aus. Kunststück nach erst 17000 Kilometern.
    see you on the road
    Monkey


    Gibt es ein Leben nach dem Tod??
    Klau mein Bike und Du wirst es herausfinden.

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    V-Storm (28.09.2010)

  4. #3
    Avatar von Norbert
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    Die km-Spanne scheint mir auch recht realistisch. Neben der persönlichen Fahrweise spielt halt auch die Auslegung des Herstellers ne Rolle.

    Was nach meinen Erfahrungen und allem, was ich so gesehen und gehört hab, wichtig ist: man sollte die richtigen Beläge für die Bremsscheibe auswählen.

    Das müssen nicht unbedingt die (in der Regel überteuerten) Originalen sein. Wenn man aber z. B. Sintermetallbeläge auf Scheiben, die auf organische Beläge ausgelegt sind, draufpackt, oder Rennbeläge (wie z. b. die legendären Goldfren) auf Vorderradscheiben normaler Straßenmopeds, kann man sich kurzfristig über höhere Bremsleistung freuen, muss sich aber darüber im klaren sein, dass die Scheiben erstaunlich schnell gehimmelt werden.

    Manchmal vertragen sich die Beläge bestimmter Hersteller auch nicht mit denen seines Mopeds. Ich hab lange Jahre gute Erfahrungen mit Lucas-Klötzen gemacht, an meiner XT 660 funktionieren die, was das Verschleissbild angeht, gar nicht!.

    Zur Frage der Lebensdauer gibt jeder Hersteller Grenzwerte zu Scheibenstärke und –verzug an. Steht halt im Werkstatthandbuch. Extreme Riefen oder wellenförmiger Verschleiß geben schon mal Hinweise darauf, das mal nachmessen zu lassen.

    Gruß
    Norbert
    "Mit meinem Verhältnis zur Realität ist alles in bester Ordnung. Ich lasse es alle vierzehn Tage vorschriftsmäßig warten."

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    V-Storm (28.09.2010)

  6. #4
    Avatar von Jens-SLF
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    es gibt für jedes Modell eine mindeste dicke, die erfährst du beim Freundlichen und wird immer bei Durchsichten überprüft wobei da ein Sicherheitspolster vorhanden ist bei kleinere Rillen wird einfach drüber gedreht schlimmer sind da Risse das bedeutet das aus für die Scheibe

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    V-Storm (28.09.2010)


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