Testfahrt mit Hindernissen
Es ist immer wieder dasselbe leidige Thema: „Wir warten auf bessere Batterien!“ So das übliche Statement, wenn man nach Leistung und Reichweite fragt. Die von uns gefahrenen Modelle Zero S und Zero DS knackten mit reichlich Anlauf die 100 km/h. Vom Beschleunigungs-Eindruck fühlten wir uns an die 80-Kubik-Leichtkrafträder der 80er Jahre erinnert. Genauere Leistungsangaben vermeidet der Pros*pekt, auf Nachfrage fällt dann immer wieder der Begriff „Software“.
Was heißt das? Um mit vier Kilo*wattstunden im 43 Kilo schweren Lithium-Ionen-Akku möglichst weit zu kommen, wird die Leistungszufuhr zum E-Motor trickreich einge*schränkt. Da kann schon mal für die Beschleunigungsphase etwas mehr Strom abgezwackt werden, für länger anhaltende Fahrzustände wird dann aber wieder gespart.
Unsere Testfahrt musste mangels Straßenzulassung auf privaten Feld*wegen stattfinden, auf 15 Minuten Fahrt sank die Batterieanzeige deut*lich. Das ist natürlich keine exakte Messung, die versprochene Reichweite von „bis zu 60 Kilometer“ halten wir jedoch für optimistisch. Immerhin ist die Batterie-Kapazi*tät der Zeros doppelt so hoch wie die der Quantya Strada. Und diese kam 21 Kilometer weit. Knapp 10 000 Euro sind für die Stromer fällig. Dafür gibt es auch eine Kawasaki Ninja 250R – und Benzin für 95000 Kilometer. (Wulf Weis)
Motor: Permanenterregter
Gleichstrom-Scheibenläufer-Motor
Höchstgeschwindigkeit: 108 km/h
Lithium-Ionen-Akku
Kapazität: 4 kWh (58 Volt bei 70Ah)
Reichweite: bis zu 60 Kilometer
Ladezeit: weniger als 4 Stunden
Radstand: 1443 mm
Sitzhöhe: 86,4 cm
Gewicht Batterie: 43,1 kg
Gesamtgewicht: 123,8 kg
Preis: 9.995 € .............
ZERO MOTORCYCLES ? The Electric Motorcycle Company - Official Site
(Quelle: www.motorrad.net / Video: youtube.com)


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