das ganz fing so weit ich mich erinnern kann, damit an , daß unser lieber säckel aus gründen der faulhheit, (heißt jetzt aber glaube ich VERGESSLICHKEIT )uns alle damit überrascht hat, daß er für eine nicht unerhebliche summe eine apparatur erstanden hatte, deren unvergleichliche vorzüge er uns damals (ist schon ewig her) vermitteln wollte.
ÖL SCHMIERT; UND WER GUT SCHMIERT; DER FÄHRT GUT:ein spruch der zu glanzzeiten der dampflokomotiven (ich trauere ihnen immer noch nach) seine volle berechtigung fand. auch heute hat öl nichts von seiner bedeutung im bereich der schmierung verloren. hat es doch die fähigkeit selbst in kleine spalten zu kriechen, wenn es denn zeit genug dafür hat, und es nicht durch moderne abdichtung daran gehindert wird.
und damit nähern wir uns dem punkt, warum aus einer einfachen mitteilung heraus, eine sich über monate hin ziehende, von manchen belächelte, und nunmehr schon fast eine die gesellschaft spaltende diskusion entstanden ist.
als nunmehr schon fast zu den sauriern zählender biker, möchte ich versuchen, all jenen, welche sich beim motorrad mehr den freuden der fortbewegung hin geben, als der frage zu folgen, warum kann man sich überhaupt mit einem solchen gefährt bewegen, einige kleine erläuterungen geben.![]()
unser heutiges thema, wie könnte es anders sein: DIE KETTE
eine normale motorrad-kette besteht (bestand) aus laschen, stiften (nieten) und rollen.so wurden millionen ketten über die jahre gefertigt und verkauft. und um sie möglichst lange am leben zu halten, wurde mit öl und feet oft sehr großzügig umgegangen. man wollte in erster linie vermeiden, das wasser oder schmutz zwischen niete und rolle gelangte, weil dies die kette von innen heraus zerstörte. auch war der druck damals bedingt durch die geringere leistung nicht so belastend. allerdings waren die ketten auch bedeudent schmaler und qualitativ nicht mit heutigen zu vergleichen. so kam es in erster linie nur darauf an die innere reibung zu minimieren.
machen wir jetzt einen wechsel in die neuzeit, stellen wir zu unserem erstaunen fest, das die meisten ketten heute einen abdichtung zwischen lasche und rolle haben, die ein eindringen von wasser verhindert, (deshalb spritzt auch nur ein blödmann mit druckwasser auf die kette) und im gleichen atemzug ein herauslaufen des dauerschmiermittels zu vermeiden. was also heut zu tage N U R noch geschmiert werden muß, ist die reibung zwischen rolle und fläche am ritzel. da hier je nach motorleistung teilweise sehr hohe drücke und bedingt durch die bewegung der kette, auch reibung entsteht, ist eine gute schmierung hier besonders wichtig.
da öl aber (wir erinnern uns an die lok) die eigenschaft zum kriechen hat, folgt es damit auch viel besser der fliehkraft, als etwa ein fest haftendes schmiermittel. ebenso bleibt dem öl bei hoher drehzahl weniger zeit sich an den jeweiligen stellen fest zu setzen. es tut dies dann eher im stand, wenn es vorher in entsprechender menge aufgetragen wurde. an einem öligen teil, das wissen wir alle von der funktion des guten alten fliegenfängers bleibt nun aber gerne mal was drann kleben. sprich an einem windigen tag auf einem parkplatz zb. freut sich jedes an der gut geölten kette haftendes staubkorn darüber, bald bei der zerstörung der kette mit hilfe der reibung mitwirken zu dürfen. dies alles wird nunmal durch die anwendung moderner "TROCKENER" schmierstoffe vermieden.
und da ich auf 45 jahre kettengerassel zurück blicken kann, wollte ich dieses alles schon damals erklären. leider wurde ich von einigen entweder miß- oder gar nicht verstanden, da sie teilweise nicht zu gehört hatten, oder einfach mit der ganzen materie nicht vertraut waren, und auch einfach nicht von der MZ technologie abweichen wollten. ich verspreche aber hiermit hoch und heilig, das dies endgültig mein letzter kommentar zu diesem thema war.
gute schmier, spray oder tropf, die hauptsache es geht voran![]()


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uns alle damit überrascht hat, daß er für eine nicht unerhebliche summe eine apparatur erstanden hatte, deren unvergleichliche vorzüge er uns damals (ist schon ewig her) vermitteln wollte.
ein spruch der zu glanzzeiten der dampflokomotiven (ich trauere ihnen immer noch nach) seine volle berechtigung fand. auch heute hat öl nichts von seiner bedeutung im bereich der schmierung verloren. hat es doch die fähigkeit selbst in kleine spalten zu kriechen, wenn es denn zeit genug dafür hat, und es nicht durch moderne abdichtung daran gehindert wird.
und damit nähern wir uns dem punkt, warum aus einer einfachen mitteilung heraus, eine sich über monate hin ziehende, von manchen belächelte, und nunmehr schon fast eine die gesellschaft spaltende diskusion entstanden ist.
so wurden millionen ketten über die jahre gefertigt und verkauft. und um sie möglichst lange am leben zu halten, wurde mit öl und feet oft sehr großzügig umgegangen. man wollte in erster linie vermeiden, das wasser oder schmutz zwischen niete und rolle gelangte, weil dies die kette von innen heraus zerstörte. auch war der druck damals bedingt durch die geringere leistung nicht so belastend. allerdings waren die ketten auch bedeudent schmaler und qualitativ nicht mit heutigen zu vergleichen. so kam es in erster linie nur darauf an die innere reibung zu minimieren.
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