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Thema: Motorsport zum Anfassen

  1. #1
    Avatar von der alte Sack
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    Motorsport zum Anfassen

    Das Textil- und Rennsport-Museum in Hohen- stein-Ernstthal und der Bereich davor wird an diesem Wochenende (24. und 25. Oktober) Anlaufpunkt motorsportinteressierter Fans sein. „Doch diesmal kann es durchaus etwas lauter zugehen, denn die Gäste, die ihre Gefährte von einst mitbringen, werden diese auch zum Leben erwecken“, weiß Werner Reiß vom Veranstalter.

    Gemeint damit sind die Seiten- wagenasse von einst, die mit ihren Gespannen in den 50er, 60er und 70er Jahren für Furore auf den Rennstrecken dieser Welt sorgten. So auch auf dem legendären Sachsenring hier bei Hohenstein-Ernstthal. Die Dreiräder also, angetrieben von röhrenden und PS-starken Viertaktern, wie es in jener Zeit üblich war. „Die Älteren unter uns werden sich sicher noch an die beinharten Rennen erinnern, die sich einst Fritz Scheidegger mit Horst Burkhardt im Boot und Co. erinnern, die Ende der 60er Jahre vor Hunderttausenden von Besuchern rund um den alten Ring ausgetragen wurden“, ergänzt Reiß, dem in der Oldie-Rennsportszene kaum einer etwas vormachen kann und der selbst ein mit vielen Fotos versehenes Buch über die Geschichte um den Sachsenring und das Drumherum verfasst hat.

    Sonnabend, wie auch Sonntag zeigen sich in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr ehemalige Gespannfahrer mit ihren einstigen „Schmiermaxen“, wie man sie nicht näher betrachten könnte. Vorgestellt werden um die zehn Gespannfahrzeuge ab den 50er Jahren bis fast in die Gegenwart. So unter anderem das viertaktgetriebene mit einem Boxermotor angetriebene Busch-Gespann aus den 60ern (Konstrukteur Dieter Busch), für viele eine damalige „Revolution“ in der dreirädrigen Fraktion. „Denn seinerzeit wurde viel getüftelt, konstruiert und gebastelt. Das Äußerliche veränderte sich von Jahr zu Jahr rasant, schon vor allen um den Luftwiderstand zu verringern“, so der Motorsportnarr. Aber auch unter der Haube versuchte man es mit den seinerzeit leistungsstärkeren Zweitaktmotoren. Hier war es Konstrukteur König, der die Weichen auf den Einsatz der kreischenden Motoren für längere Zeit stellte. Ein solches König-Gefährt wird ebenfalls zu sehen sein. Darüber hinaus wird natürlich Gelegenheit sein, mit den Assen von einst zu fachsimpeln, Gedanken über die frühere „bessere Zeit“ auszutauschen, Autogramme zu sammeln oder zu tauschen. Bei dieser Gelegenheit dem Textil- und Rennsportmuseum in der Antonstrasse 3 einen Besuch abzustatten bietet sich natürlich an. In der Abteilung Motorsport sind unter anderem originale MZ-Rennmaschinen zu sehen, wie sie einst erfolgreich auf internationalen Rennstrecken zum Einsatz kamen.


    Quelle:->forum-thueringen.de<-

  2. Die folgenden Mitglieder sagen Danke zu der alte Sack für diesen nützlichen Beitrag.

    Tenshi (23.10.2009)

  3. #2
    Avatar von sidecar
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    vom fritz scheidegger weiß ich, daß er schon lange tot ist. und der dieter busch wird da genau so wenig sein, wie eventuell klaus enders.
    sollte jemand hin gehen, würde es mich interessieren, wer von den ehemaligen wirklich da war.
    befürchte daß man bestenfalls nur einige motorräder sehen wird, von denen leider oft auch nicht mehr alles original ist.


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