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Thema: Neues von der BU

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    Lächeln Neues von der BU

    Gespräch der Biker Union mit Lutz Lienenkämper, Verkehrsminister von NRW

    (BU/rf) Im Rahmen ihrer „Road Show“ durch die Verkehrsministerien der Länder traf sich eine Abordnung der Biker Union e.V. (BU) am 20. Mai 2010 zum vereinbarten, zweiten Gespräch mit Minister Lutz Lienenkämper (CDU) in Düsseldorf. Während es beim ersten Termin im November letzten Jahres im Wesentlichen um die Vorstellung des gesamten Spektrums der Arbeit der BU als größter Interessenvertretung für Motorradfahrer ging, waren die Schwerpunkte dieses Mal die Umsetzung der 3. EU-Führer¬schein¬richtlinie in deutsches Recht sowie das Vorbeifahren von Motorradfahrern an Kolonnen im Stau auf der Autobahn.

    „In Bezug auf die Neuregelung des Führerscheinerwerbs für motorisierte Zwei- und Dreiräder liegen unsere Vorstellungen nicht sehr weit auseinander", sagte Rolf „Hilton“ Frieling, Vorsitzender der BU, im Anschluß an das Gespräch. „Minister Lienenkämper hat einige der von uns gemachten Vorschläge positiv aufgenommen und läßt sie in seinem Haus prüfen.“

    „Beim Thema Vorbeifahren gehört Nordrhein Westfalen zu den „Hardlinern“ unter den Ländern, die sich in der Vergangenheit deutlich gegen eine rechtliche Klarstellung zur Nutzung der Rettungsgasse im Stau ausgesprochen haben“, ergänzte Dieter Schnabel, Verantwortlicher für politische Kontakte der BU. „Das war uns vor unserem Besuch bekannt. Darauf hatten wir uns entsprechend vorbereitet.“

    „In der kontroversen Diskussion zeigte sich, daß unsere Argumente nicht so schlecht sein können“, so Frieling weiter. „Wir konnten den Minister zwar nicht auf Anhieb von unserem Ansatz überzeugen, haben aber erkennbar Nachdenklichkeit erzeugt. Unseren Hinweis auf die Realitäten auf Deutschlands Straßen, wo das Vorbeifahren bereits heute gängige Praxis ist, kann man wenig entgegenhalten. Wenn das so gefährlich ist, wie behauptet, müßte sich das in der Unfallstatistik widerspiegeln. Dies ist aber nicht der Fall. Das hat auch die Polizei in Nordrhein Westfalen bestätigt.“

    „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder feststellen müssen, daß motorradpolitische Fragen am grünen Tisch entschieden werden, ohne die langjährige, praktische Erfahrung der Fahrerverbände zu berücksichtigen. Dies zu ändern, ist eines unserer Anliegen bei unseren Ministerbesuchen“, so Frieling. „Motorradpolitik muß unter Einbindung von uns Praktikern zur Chefsache werden.“

    „Es ist ausgesprochen schwierig, einen Minister, der sich klar positioniert hat, in einem einzigen Gespräch zum Umdenken zu bewegen“, faßte Ralf „Ralle“ Köster, Verantwortlicher für den BU-Stammtisch Köln, den Nachmittag zusammen. „Keiner gibt gerne zu, daß er sich in einer wichtigen Frage geirrt haben könnte. Aber wir haben einen weiteren, wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Schauen wir mal, wie die anstehenden Besuche in den Verkehrsministerien der anderen Bundesländer laufen. Wir werden zwar auch in Nordrhein Westfalen weiter am Ball bleiben. In der Verkehrsministerkonferenz entscheidet letztendlich aber eine Mehrheit über mögliche Änderungen der Straßenverkehrsordnung.“

    Zum Abschluß der Zusammenkunft verwies Minister Lienenkämper auf die unklaren politischen Verhältnisse nach den Landtagswahlen in NRW von Anfang Mai. Unabhängig davon, wie sich die zukünftige Landesregierung zusammensetzen wird: er sei davon überzeugt, daß die BU mit ihren konstruktiven Lösungsansätzen auch in der Zukunft ein wichtiger Gesprächspartner des Ministeriums in Sachen motorisiertes Zwei- und Dreirad sein wird. (Quelle: BikerUnion)


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  3. #2
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    Mehrtägige Motorrad-Sternfahrt nach Berlin

    Die Biker Union e.V. demonstriert für die Belange der Motorradfahrer

    Ab Dienstag, den 23. August 2011 sind die vier Kolonnen wieder unterwegs: in Stuttgart, München, Danewitz (bei Berlin) und Kiel startet unter dem Motto „gemeinsam fahren, gemeinsam kämpfen für unsere Rechte“ die 9. Sternfahrt der Biker Union e.V. (BU) nach Berlin. Alle zwei Jahre geht es quer durch Deutschland, um auf die Belange der Motorradfahrer aufmerksam zu machen. Unterwegs schließen sich immer mehr Mitfahrer an, nicht nur BU-Mitglieder, sondern auch nicht organisierte Motorradfahrer. Chromblitzende Chopper fahren dabei hinter schnittigen Sportmaschinen, hochbeinige Enduros hinter dicken Reisedampfern. Mehrere Kilometer ist der Konvoi lang, wenn er am Freitag Abend auf der letzten, gemeinsamen Etappe am Partyplatz vor den Toren der Bundeshauptstadt eintrifft.

    Höhepunkt der Veranstaltung ist die gemeinsame Schlußrunde am Samstag, den 27. August 2011 durch die Innenstadt von Berlin mit Zwischenstop vor dem Olympiastadion und Kundgebung vor dem Brandenburger Tor, auf der in diesem Jahr auch der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, sprechen wird. Dazu werden mehr als 1.000 Motorräder, Roller, Gespanne, Trikes und Quads aus ganz Deutschland erwartet. Nach der Kundgebung geht es gemeinsam zurück zum Partygelände in Jühnsdorf, wo am Freitag und Samstag die große Fete für alle Sternfahrer und deren Gäste stattfindet. Der Eintritt zur Biker-Party in Jühnsdorf ist frei. Auch die nicht Motorrad fahrende Bevölkerung ist eingeladen, mitzufeiern.

    Mit ihrer alle zwei Jahre stattfindenden Sternfahrt demonstriert die Biker Union e.V. für die Einführung praxisgerechter Regelungen für motorisierte Zwei- und Dreiradfahrer. Zudem protestiert sie gegen die immer gravierenderen Einschränkung der Rechte der Motorradfahrer. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr die Nutzung der Rettungsgasse durch Einspurfahrzeuge im Stau auf der Autobahn sowie die Neuregelung des Führerscheinrechts für motorisierte Zweiräder. „Sowohl zum Vorbeifahren im Stau als auch zum Führerscheinrecht haben die Fahrerverbände fundierte Vorschläge gemacht, die eine ausgewogene Balance zwischen den Aspekten Verkehrssicherheit und Attraktivität dieses vergleichsweise umweltfreundlichen Verkehrsmittels bringen würde“ sagte Rolf „Hilton“ Frieling, der Vorsitzende der Biker Union. „Besonders in den Bundesländern, die bei beiden Themen ein gewichtiges Wort mitzureden haben, ist man aber offensichtlich nicht bereit, auf die von uns vorgetragenen Argumente einzugehen. Statt dessen werden längst widerlegte Behauptungen aufgetischt, die am Realitätssinn der zuständigen Fachleute in den Ländern zweifeln lassen.“

    Auch die Diskriminierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe z.B. in Form von Streckensperrungen nur für Motorräder ist ein wichtiges Thema auf der Sternfahrt. Zudem soll mit dieser Veranstaltung auf tödliche Gefahren für Biker im Straßenbau, wie z.B. unsachgemäße Ausbesserungsarbeiten mit Bitumen und gefährliche Leitplanken, hingewiesen werden.

    „Die Sternfahrt wird an allen 5 Tagen und auf allen Routen als angemeldete Demonstration mit Polizeibegleitung durchgeführt“, sagte Christian „Terror“ Görlitz, stellvertretender Vorsitzender der BU. „Die Polizei regelt für uns den Verkehr und hält die Straßen für die Konvois frei. Die einzelnen Etappen führen überwiegend über Landstraßen. Dabei werden auch die Zentren der unterwegs durchfahrenen Städte nicht ausgelassen.“

    Am Ende der jeweiligen Tagesetappen stehen kostenlose Übernachtungsplätze zur Verfügung, auf denen in gemütlicher Runde bei Speis und Trank sowie den üblichen Benzingesprächen der Tag ausklingen kann. Damit werden die drei Säulen des Selbstverständnisses der BU „gemeinsam fahren – gemeinsam feiern – gemeinsame politische Arbeit“ auf ideale Weise miteinander verbunden.
    >> Quelle <<
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  5. #3
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    Standard Motorradpolitik .........

    Motorradpolitik muß zur Chefsache in den zuständigen Ministerien von Bund und Ländern werden

    Gespräch der Biker Union mit Dieter Posch, Verkehrsminister von Hessen

    Im Rahmen ihrer „Road Show“ durch die Verkehrsministerien der Länder war eine Abordnung der Biker Union e.V. (BU) am 08. September 2011 bei Minister Dieter Posch (FDP) in Wiesbaden zu Gast. Ziel dieses ersten Gedankenaustauschs war das gegenseitige Kennenlernen sowie die Vorstellung der Arbeit der Biker Union e.V., die sich seit ihrer Gründung vor 25 Jahren intensiv für die Interessen der Motorradfahrer in Deutschland einsetzt. Aber auch konkrete Einzelthemen, wie die Kampagnen der MID Motorrad Initiative Deutschland e.V., dem Koordinierungsgremium der deutschen Fahrerverbände, zum Vorbeifahren an Kolonnen im Stau und zum neuen Führerscheinrecht, standen auf der Tagesordnung.

    „Obwohl Minister Posch wegen eines kurzfristig aufgetretenen Terminkonflikts ziemlich unter Zeitdruck stand, hat er sehr aufmerksam zugehört“, sagte Rolf „Hilton“ Frieling, Vorsitzender der BU, im Anschluß an das Gespräch. „Unser Hinweis darauf, daß motorisierte und nicht motorisierte Zweiradfahrer in vielen Punkten vor den gleichen Probleme stehen, haben ihm als ambitioniertem Radfahrer sehr zu denken gegeben. Denn von unsachgemäßen Bitumenreparaturen, fehlendem Unterfahrschutz an Leitplanken und anderen Mängeln an der Straßeninfrastruktur sind die Fahrerinnen und Fahrer von Einspurfahrzeugen gleichermaßen betroffen, unabhängig von der Antriebsart.“
    „Auch zum Einsatz von elektronischen Systemen im Verkehrswesen, z.B. in Form von Fahrerassistenzsystemen, hat er interessiert nachgefragt“, ergänzte Dieter Schnabel, Verantwortlicher für politische Kontakte der BU. „Denn bei der IT-Nutzung im Straßenverkehr ist Hessen treibende Kraft auf Seiten der Bundesländer. Unsere Forderung, daß die Besonderheiten des motorisierten Zweirades integraler Bestandteil moderner Verkehrskonzepte sein muß, ist bei ihm auf uneingeschränkte Zustimmung gestoßen.“

    Eines der Ergebnisse des Gesprächs ist die Zusage des Ministers, daß die BU in der Zukunft bei allen motorradpolitischen Themen, die im hessischen Verkehrsministerium bearbeitet werden, eng eingebunden wird. „Wir haben in der Vergangenheit immer wieder feststellen müssen, daß motorradpolitische Fragen am grünen Tisch entschieden werden, ohne die langjährige, praktische Erfahrung der Fahrerverbände zu berücksichtigen. Dies zu ändern, ist eines unserer Anliegen bei unseren Ministerbesuchen“, so Frieling. „Motorradpolitik muß unter Einbindung von uns Praktikern zur Chefsache werden. Den ersten Schritt dazu haben wir im Land Hessen heute gemacht.

    Im Anschluß an das Gespräch mit dem Minister fand noch eine ausführliche Diskussion mit Matthias Burger, Mitarbeiter aus dem zuständigen Referat Straßenverkehr, zu den inhaltlichen Schwerpunkten des BU-Vortrags statt. Dabei zeigte sich bei einer Vielzahl wichtiger Fragen eine weitgehende Übereinstimmung in der Bewertung der Sachlage.

    „Das Gespräch mit dem Minister und die anschließende Diskussion mit dem Vertreter der Fachabteilung haben unsere bisherigen Kontakte zum Ministerium auf eine neue Basis gestellt“, merkte die Verantwortliche für das BU-Regionalbüro Rhein-Main, Roswitha „Rossi“ Watzlawik, an. „Als Vertreterin der BU vor Ort freue ich mich auf eine intensive und konstruktive Zusammenarbeit.“

    Quelle
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  7. #4
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    Dies wurde auf der Seite der Biker Union veröffentlicht.

    Hallo Leute,

    die FEMA, unser Dachverband der europäischen Fahrerverbände, hat ein Interview zu verschiedenen Motorradthemen mit den beiden Abgeordneten des europäischen Parlaments, Kerstin Westphal und Bernd Lange, auch auf Deutsch ins Netz gestellt.

    Für Interessierte:

    Weiterlesen --> Hier gehts lang
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  9. #5
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    War wieder mal interessant zu lesen. Ich werde mein Bike ummodeln, ala Custom-Storm und dann bin aus dem Schneider.
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  10. #6
    Avatar von Ziegenmüller
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    jepp, bloß warum können Politiker nicht normal reden, ohne mit Floskeln und Halbparagraphen um sich zu werfen...

    mein Dicke hat als "Militärmaschine" Bestandsschutz
    Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden. "Douglas Adams"

  11. #7
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    Zitat Zitat von Ziegenmüller Beitrag anzeigen
    bloß warum können Politiker nicht normal reden, ohne mit Floskeln und Halbparagraphen
    Das werden sie niemals tun, denn dann würden wir sie ja verstehen.
    * * *
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  12. #8
    Avatar von Ziegenmüller
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    Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden. "Douglas Adams"

  13. #9
    Avatar von V-Storm
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    Was mich auch etwas irritiert, kann man nicht wichtigere Themen als Gesprächstoff wählen? Ehrlich gesagt interessiert es mich einen ... ob die EU mich als gleichwertigen Verkehrsteilnehmer sieht oder nicht, ob neue Typenklassen auf den Plan gerufen werden ebenso wenig, da mein Möppi wohl immer in der gleichen Typenklassifizierung bleibt.
    Hier hätte man ein ach so wichtiges und diskutables Thema finden können, wie die Winterreifenpflicht für Motorräder!!! Da hat sich bis heute weder seitens der Politik noch der Reifenhersteller wirklich etwas getan.
    * * *
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  14. #10
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    Standard MID: Motorradfreundliche Stadt 2012 gesucht

    Preisverleihung anläßlich des 14. Hambacher Bikerfestes am 4. August 2012

    (MID/rhf) Bereits zum dreizehnten Mal schreibt die MID – Motorrad Initiative Deutschland e.V. ihren Preis „Die motorradfreundliche Stadt in Deutschland“ aus. Auch in 2012 soll wieder eine Stadt, eine Gebietskörperschaft oder eine Behörde dafür geehrt werden, daß sie sich mehr als andere für Motorradfahrer eingesetzt hat.

    Acht Städte und Gemeinden, von Eckernförde bis Garmisch, tragen diesen in Europa bis heute einmaligen Titel. 2004 wurde erstmals eine Behörde, die Niederlassung Euskirchen des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen, als besonders motorradfahrerfreundlich ausgezeichnet. Dort wurde unter anderem der „Unterfahrschutz Modell Euskirchen“ entwickelt, durch den die folgenschwere Kollision gestürzter Motorradfahrer mit scharfkantigen Schutzplankenpfosten verhindert wird. Im Jahr 2010 war die Stadt Wolfach im Schwarzwald die Preisträgerin. 2011 wurde die Auszeichnung mangels geeigneter Kandidaten nicht vergeben.

    „Es müssen nicht unbedingt revolutionäre Entdeckungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit umgesetzt worden sein, um den Preis zu erhalten“, sagte Rolf „Hilton“ Frieling, der 1. Vorsitzender der MID, zum Start des Wettbewerbs für das kommende Jahr. „Wichtig ist, daß man sich angemessen für die Interessen der Motorrad- und Rollerfahrer einsetzt. Denn das motorisierte Zweirad als umwelt- und ressourcenschonende Alternative zum Individualverkehr auf vier Rädern sollte auch in unserem Land adäquat gefördert werden, was immer noch nicht selbstverständlich ist.“ „Interessant sind für uns Konzepte, die über das Einrichten von ein paar Motorradparkplätzen in der Innenstadt hinausgehen“, so Frieling. „Motorisierte Zweiräder sind nicht nur geeignete Mittel zur Verhinderung des Verkehrsinfarkts in den Innenstädten sowie im Regionalverkehr. Angesichts von ca. 4 Millionen zugelassenen Einspurfahrzeugen alleine in Deutschland spielen sie auch für den Tourismus eine immer größere Rolle. Investitionen in die Verkehrssicherheit und in die Infrastruktur für Zweiradfahrer zahlen sich also schnell wieder aus. Im Regelfall profitieren davon auch andere Verkehrsteilnehmer, und hier insbesondere die Radfahrer.“
    „Für das Jahr 2012 hoffen wir wieder auf viele interessante Bewerbungen“, ergänzte Hans Kaiser, 2. Vorsitzender der MID. Vorschläge können ab sofort formlos bei der MID eingereicht werden. Die Preisverleihung erfolgt anläßlich des 14. Hambacher Bikerfestes, das vom 3. bis 5. August 2012 am historisch bedeutsamen Hambacher Schloß in der Nähe von Neustadt an der Weinstraße veranstaltet wird. Zu diesem Event mit bundesweiter Bedeutung werden erneut hunderte von Bikern auf ihren „heißen Öfen“ erwartet, die unter dem Motto „Für Verkehrssicherheit - Gegen Diskriminierung“ unter anderem auch gegen die Sperrung von Straßen nur für Motorradfahrer wie z.B. im nahe gelegenen Elmsteiner Tal demonstrieren werden.

    Verbunden ist das Hambacher Bikerfest mit einer zünftigen, zweitägigen Biker-Party mit allem, was dazu gehört. Denn neben dem ernsthaften, politischen Hintergrund soll der Spaß natürlich nicht zu kurz kommen. Ansprechpartner für Informationen zum Hambacher Bikerfest, zu möglichen Sponsoring-Aktivitäten und insbesondere für Nennungen zur Auszeichnung „Die motorradfreundliche Stadt in Deutschland“ ist:
    Rolf „Hilton“ Frieling
    MID – Motorrad Initiative Deutschland e.V.
    Feuerbachstraße 38
    60325 Frankfurt am Main
    Tel.: 069 / 7 24 06 80
    Fax: 069 / 97 20 36 99
    frieling@t-online.de.
    >> Quelle: Bikerunion <<
    Geändert von V-Storm (13.12.2011 um 20:50 Uhr)
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