Umfrageergebnis anzeigen: Was haltet ihr von PS Begrenzung bei Motorrädern?

Teilnehmer
14. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • Begrenzung der PS bei Motorrädern

    0 0%
  • Motorräder sollen grenzenlos PS haben

    5 35,71%
  • keine Meinung dazu, ist mir egal

    1 7,14%
  • Viele PS ja, aber es kommt darauf an wer fährt! Bitte Begründen

    8 57,14%
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Ergebnis 1 bis 10 von 19

Thema: Wie viel PS bringen Motorradfahrer um?

  1. #1
    Avatar von V-Storm
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    Frage? Wie viel PS bringen Motorradfahrer um?

    Und da ist sie wieder, die ständig wiederkehrende Debatte über Motorräder und wieviel PS sie haben dürfen, sollten.

    Exponate der Kölner Motorradmesse INTERMOT haben sie wieder einmal in Gang gebracht, die Debatte über leistungsstarke Motorräder. Zu den Kritikern zählt der Auto Club Europa (ACE). Hersteller solcher Maschinen hält der Klub für „ungestüme PS-Fanatiker“. Seit Jahren gebe sich die Branche einem „ungebremst betriebenen Wettlauf“ um höhere Motorleistung hin, heißt es in einer Pressemitteilung des ACE vorwurfsvoll. Dagegen vermisse man bei Herstellern und Händlern entsprechend großes Engagement, um „technische Module zur Unfallverhütung voranzubringen“.

    Wer sein Urteil über Biker am verwegenen Fahrstil Einzelner festmacht, dem kommt die argumentative Attacke des ACE gegen leistungsstarke Motorräder vermutlich zupass. Dabei sitzen Motorradfahrer, die gern verrücktspielen um aufzufallen, nicht unbedingt auf schweren Bikes. Aber: Wer „Betrieb“ macht, wird vom Umfeld wahrgenommen, nicht derjenige, der zum großen Heer vernünftiger, disziplinierter und damit weitgehend unauffälliger Motorradfahrer zählt.

    Abfinden müssen sich Biker damit, dass sie von Autofahrern, die nie auf einem Motorrad saßen, schon für leichtsinnig gehalten werden, wenn sie lediglich die Vorteile eines Zweirades nutzen – etwa dessen geringen Platzbedarf oder die Fähigkeit, ungleich kraftvoller beschleunigen zu können. Eigenartigerweise halten es Pkw-Lenker für durchaus normal, sich flexibler zu bewegen als ein großer und schwerfälliger Lkw oder Bus. Es bleibt wirklich hilfreich und dient dem umgänglichen Miteinander auf der Straße, sich ab und zu daran zu erinnern, dass „fahrzeugtechnisch“ unterschiedlich Motorisierte eigene Probleme haben, hier und da aber eben auch mal im Vorteil sind.

    Zurück zum ACE! Er fordert, „Motorräder serienmäßig mit ABS auszustatten“. Solche Forderung scheint einigermaßen überholt zu sein, sind doch zunehmend Maschinen mit Antiblockiersystemen, unterschiedlich konzipiert, zu haben. 15 renommierte Hersteller böten mittlerweile über 120 Modelle mit ABS an, vermeldet der ADAC. Mit den meisten ABS-Modellen vertreten seien BMW, Honda und Yamaha. Aber auch bei anderen namhaften Herstellern, etwa bei Kawasaki und Suzuki, hat das Antiblockiersystem Einzug gehalten.

    Der Autoklub holt bei seiner Kritik weit aus, indem er „technische Module zur Unfallverhütung“ anmahnt. Er vermisse in der Motorradbranche „eine technische Offensive zum Ausbau der passiven Sicherheit“. Das klingt so, als verweigerte sich die Motorradbranche solchem „Ausbau“, den der Klub selbst gar nicht konkretisieren kann, wie es den Anschein hat.

    Dass Gedanken dazu zuerst um den Airbag kreisen, ist naheliegend. Damit aber beschäftigen sich Motorradhersteller seit Langem. Auch Lösungen wurden gefunden, die aber weit weniger überzeugen können als in Pkws installierte Airbags. Das Problem: Den Zweiradfahrer hält kein Sicherheitsgurt auf seinem Platz, wenn es zum Crash kommt. Und was ist, wenn er „einfach nur“ stürzt? – Vielleicht ein Fall für den Airbag „am Mann“, in die Schutzkleidung integriert. Solche Vorsorge mag besser sein als keine, aber Verletzungsgefahren kann sie nicht bannen. Es bleibt wohl dabei: Das Schlimmste können im Falle eines Crashs oder Sturzes nur der Schutzhelm und die mit Protektoren verstärkte Schutzkleidung verhüten. Die beste Lebensversicherung für einen Biker ist noch immer vernünftiges eigenes Fahrverhalten.

    Der ACE beklagt, dass jedes vierte zulassungspflichtige motorisierte Zweirad in der Lage sei, in den Hochgeschwindigkeitsbereich von mehr als 200 km/h vorzustoßen, und verweist darauf, dass zwar nur jedes fünfte Motorrad über eine Leistung von mehr als 70 kW (95 PS) verfüge, diese Maschinen aber an über 54 Prozent der tödlichen und an mehr als jedem dritten von Motorradfahrern verursachten Unfall mit Schwerverletzten beteiligt seien. Am größten sei die Gefahr in der Altersklasse bis 17 Jahre, in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt zu werden. Dort habe es im vergangenen Jahr 196,3 Unfälle pro 1.000 Maschinen gegeben. Mithin sei 2009 in Deutschland fast jeder fünfte Motorradbesitzer unter 18 Jahren an einem Unfall beteiligt gewesen.

    Ohne Zweifel ist das eine bedrückende Bilanz, die nachdenklich stimmt. Doch um der Wahrheit die Ehre zu geben: Keiner der verunglückten jungen Biker dürfte auf einem PS-starken Motorrad gesessen haben. Bekanntlich hat der Gesetzgeber eine Altergrenze gezogen, die erreicht haben muss, wer auf eine hochmotorisierte Maschine steigen will. Bei dieser Entscheidung dürfte davon ausgegangen worden sein, dass mit zunehmendem Alter gewöhnlich persönliche Verantwortung an die Stelle von jugendlichem Übermut und Leichtsinn tritt.

    Keinen Bestand darf die Annahme haben, von PS-starken Maschinen gingen zwingend größere Gefahren aus. Beim Auto wie beim Motorrad entscheidet der Fahrer, was er mit der verfügbaren Power anstellt. Übrigens: Gegenüber Autofahrern, auch jungen, gibt es bei den Bedenkenträgern in Sachen Motorrad offenbar keinerlei PS-Vorbehalte.
    (Quelle: Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel/motorradwallpaper.de)
    Geändert von V-Storm (17.05.2011 um 08:22 Uhr)
    * * *
    Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht !
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    touri (28.10.2010),Ziegenmüller (29.10.2010)

  3. #2
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    Cool keine Begrenzung ist meine Meinung, aber...

    Warum sollten bei Motorrädern die PS begrenzt sein, kommt es doch immer noch darauf an wer die Maschine und wie fährt. Ich kann auf ein 200 PS Bike einen Anfänger setzen, der sich wie im wilden Westen benimmt. Oder aber einen erfahrenen Biker, der weis wie man mit so einem Geschoß umzugehen hat und wo er es darf. Da ergeben sich zwei unterschiedliche Fahrstile, mit unterschiedlichen Ergebnissen, da kann die Frage nicht sein ob die Maschine zu viel PS hat, sondern wer sie fährt.

    Ich selber bin schon mit einer 196 PS BMW über die Dosenbahn gedüst, aber fast kein Verkehr und keine km/h Begrenzung. Auf der Landstraße oder wo ein Tempolimit herrscht, kann es mir egal sein ob meine Maschine 60 oder 200 PS hat, zudem ich mich mit 60 PS und 200 km/h ebenso wie mit 200 PS und 250 km/h bei einem Unfall verabschieden kann.

    In meinen Augen wird diese Debatte mit falschen Argumenten geführt, da es bei Bikes verpönt, aber bei Sportboliden wie z.B. Ferrari erlaubt ist.
    Auch dem Umweltkriterium könnte man einen Vergleich bieten, ob ich auf 100 km 40 Liter oder nur 10 Liter bei sportlicher Fahrweise verbrauche.

    Warum also sollen Motorräder begrenzt sein?
    * * *
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    Roland (28.10.2010),touri (28.10.2010),Ziegenmüller (29.10.2010)

  5. #3
    Avatar von touri
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    Ich halte auch nichts von einer sinnlosen Beschränkung

    Die Gefährdung kommt vom Fahrer, nicht vom Gefährt. Real ist es egal, ob ich mich auf einem Motorrad mit knapp 200 PS, einem Auto mit 200 PS, oder auch einem LKW/Bus mit gleicher Leistung nicht angemessen verhalte.

    Ich sehe es wie V-Storm, es wird wieder einmal eine Minderheit herausgesucht, um Wirbel zu erzeugen. Denn Wirbel ist immer auch Marketing -> Umsatz.

    „eine technische Offensive zum Ausbau der passiven Sicherheit" zeigt mir klar, dass es nicht um die Sache geht.

    Die Regelung, über das Alter mehr Leistung zu erlauben, erscheint mir richtig. Auch eine ordentliche Verkehrserziehung ist notwendig. Wenn ich Fahrlehrer sehe, welche nicht wissen, wozu eine Beschleunigungsspur ist, oder die Regeln einer 3-spurigen Autobahn nicht kennen, .... sehe ich noch Potential für Verbesserungen.

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    Roland (28.10.2010),V-Storm (28.10.2010),Ziegenmüller (29.10.2010)

  7. #4
    Avatar von Monkey
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    Zitat Zitat von V-Storm Beitrag anzeigen
    Ich kann auf ein 200 PS Bike einen Anfänger setzen, der sich wie im wilden Westen benimmt. Oder aber einen erfahrenen Biker, der weis wie man mit so einem Geschoß umzugehen hat und wo er es darf.
    meiner Meinung nach liegt genau da der "Hase im Pfeffer". Ich weiß jetzt nicht, ob die Ps - Beschränkung für Führerscheinneulinge noch gilt. Aber das fand ich einen guten Ansatz. Man sollte erst einmal Erfahrungen sammeln und sich erst dann auf solch ein Geschoß setzen dürfen.
    Ich kamm mich auch auch mit 10 PS und weniger umbringen, von daher halte ich eine PS - Begrenzung für absoluten Schwachsinn.
    see you on the road
    Monkey


    Gibt es ein Leben nach dem Tod??
    Klau mein Bike und Du wirst es herausfinden.

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    Roland (28.10.2010),touri (28.10.2010),V-Storm (28.10.2010)

  9. #5
    Avatar von easyrider
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    eine begrenzung wie sie jetzt für fahranfänger ist finde ich ok und ist für die jungen wilden auch angebracht.ein motorrad kann man nicht mit autos vergleichen.darum ist es sinnvoll.

    also gut wie es jetzt ist

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    touri (29.10.2010),V-Storm (28.10.2010)

  11. #6
    Avatar von Zwergenlurch
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    ..................
    Geändert von Zwergenlurch (28.08.2011 um 21:37 Uhr)

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    touri (29.10.2010),V-Storm (28.10.2010)

  13. #7
    Avatar von Roland
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    Hallo zusammen, ich kann mich auch nicht mit einer PS-Beschränkung anfreunden. Wo ist bitte der Unterschied, beim Auto darf jeder der die notwendigen Kohle hat Ps haben so viel er will, egal ob er sie beherrscht, oder nicht, nur beim Biker ist alles anderst?????
    Die entscheidenden Gremien, sollten sich hier mit der typisch deutschen Regelungswut zurückhalten. Hier hilft kein Gesetz, sondern nur klarer Menschenverstand, denn machen wir uns nichts vor: Bekloppte gibt es bei uns genauso viele wie bei den Dosenfahrern.
    Gruß Roland

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    touri (29.10.2010),V-Storm (28.10.2010)

  15. #8
    Avatar von Jens-SLF
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    PS-Beschränkung was für ein Schwachsinn es ist immer eine frage des Fahrer und der Erfahrung wie damit umgegangen wird eine Staffelung des Leistungsgewichtes in Abhängigkeit zum Alter/ Erfahrung ist sinnvoll und erforderlich. Es mag zwar sein das viel PS ein höheres Risiko bergen aber zu wenig können genauso Tödlich sein
    und wie "Roland" schon geschrieben hat wo bleibt die Regelwut bei den PKW´s???!!!!
    Geändert von Jens-SLF (28.10.2010 um 20:42 Uhr)

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    touri (29.10.2010),V-Storm (28.10.2010)

  17. #9
    Avatar von Frosch
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    Hallo, schade das es begleitendes Fahren, wie beim PKW, nicht beim Möppi gibt. Das wäre nicht schlecht. Ich habe gute Erfahrungen mit unserem Großen gemacht, als er angefangen hat PKW zu fahren. Aber das geht ja nicht. (höchstens im Beiwagen )
    Aber ich bin grundsätzlich der Meinung, es muß im Kopf alles klar sein. Ich kann mich auch mit einem gedrosselten Möppi todfahren, wenn ich fahre wie eine Wildsau. Also mit Köpfchen fahren
    Es ist gut das Fahranfänger nicht gleich die PS starken Möppis fahren dürfen, denn es reizt ja doch mal am Gas zu drehen wenn die technische Möglichkeit besteht. Das ist so und wird auch immer so sein - eigene Erfahrung Aber 30 PS sind doch etwas leichter zu beherrschen als 200 Pferdchen.
    Aber das ist auch unsere deutsche Regelungswut. Das treibt dann so seltseme Blüten wie mit den 125 Maschinen. Der Große hat den kleinen Motorradschein gemacht und eine 125er bekommen. Die lief offen ca. 100-110, sie mußte aber gedrosselt werden auf 80 km/h. Das bringts abertoll Es hat nur Geld gekostet ( einbauen, Gutachten, ausbauen , Gutachten)!!!!
    Das schaft nur Arbeit für unsere Bürokratie

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    touri (29.10.2010),V-Storm (28.10.2010)

  19. #10
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    Ganz klar begrenzen!

    Wer brauch schon mehr wie 500 PS?
    Diskutiere nicht mit Idioten, Sie ziehen dich auf ihr Niveau herunter und schlagen dich dort mit ihrer Erfahrung!



    Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware. Das heißt, Du kannst sie kostenlos nutzen.
    Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

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    touri (29.10.2010)

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