3.827.894 Krafträder zugelassen
Der Kraftfahrzeugbestand in Deutschland ist zum Stichtag 1.1.2011 auf 50,9 Millionen Einheiten angewachsen. Das ist ein Plus von 1,4 Prozent. Dies meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Darunter sind 42,3 Millionen Pkw (plus 1,4 Prozent). Außerdem waren 4,8 Millionen Nutzfahrzeuge, 6,1 Millionen Kfz-Anhänger, 3,8 Millionen Krafträder sowie 2,0 Millionen Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen gemeldet.
Der Motorradbestand vergrößerte sich um 1,7 Prozent auf 3.827.894 Fahrzeuge, davon sind über 100.000 leichte vierrädrige Kraftfahrzeuge. Hinzu kommen noch rund zwei Millionen Mopeds, Mockicks und Mofas bis 50 cm³.
Bayern schließt knapp zu NRW auf
Die meisten Motorräder im Bestand gibt es mit 773.394 Maschinen nach wie vor in Nordrhein-Westfalen, knapp dahinter liegt das Bundesland Bayern mit 771.641 Zweirädern und Baden-Württemberg (572.893). Es folgen Niedersachsen (376.322), Hessen (300.015), Rheinland-Pfalz (220.636), Sachsen (141.014), Schleswig-Holstein (133.371), Brandenburg (100.540), Berlin (94.985), Thüringen (84.155), Sachsen-Anhalt (77.235), Saarland (55.587) und Mecklenburg-Vorpommern (54.298). In den Hansestädten hat Hamburg (49.051) die Nase vor Bremen (19.451). 3.306 Fahrzeuge entfallen auf die Rubrik „Sonstiges“. Das sind Motorräder, die beim Technischen Hilfswerk oder der Bundespolizei in Dienst stehen.
Die Rechnung seitens der Händler und Werkstätten, dass wenigstens der historische Bestandshöchststand ein gutes Service- und Reparaturgeschäft verspricht, ist in der Vergangenheit leider nur selten voll aufgegangen. Impulse ja. Aber die meisten Fahrzeuge im Bestand stehen „unbewegt“ in den Garagen; und die durchschnittliche Fahrleistung geht seit Jahren kontinuierlich zurück.(Stephan Maderner)
Quelle: http://www.kfz-betrieb.vogel.de


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