Mit dem neue Leitschienensystem bike-PROTECT will die asa-PROTECT Entwicklungs GmbH einen wichtigen Akzent zu mehr Verkehrssicherheit setzen
Herkömmliche Leitschienen wirken auf verunfallte Motorradfahrer wie ein Fallbeil - abgetrennte Arme, Beine und sogar der Kopf, schwerste Verletzungen am Körper sind die Folge, wenn ein Zweiradlenker bei einem Unfall mit den Stahlstehern der Leitschienen kollidiert. Das patentierte Leitschienensystem bike·PROTECT kann derlei Verletzungen komplett verhindern.
Im Jahr 2008 gab es laut Kuratorium für Verkehrssicherheit 8.649 Unfälle, an denen Mopeds und Motorräder beteiligt waren. Dabei wurden 116 Menschen getötet und 9.319 Menschen verletzt. Im Gesamtvergleich aller Verkehrsbeteiligten schneidet die Kategorie Motorräder/Kleinmotorräder mit einem Anteil von 33,2 Prozent an Getöteten und Schwerverletzten aller Verunglückten am schlechtesten ab.
Die am häufigsten verletzten Körperregionen sind der Kopf (Schädel-Hirn-Trauma) und die unteren Extremitäten. "Analysiert man die Unfälle im Detail, so sieht man, welch enormes Gefahrenpotenzial herkömmliche Leitschienen für verunglückte Motorradfahrer darstellen. Vor allem durch den Anprall an stabilen Stahlstehern verletzen sich Motorradfahrer, die sonst nur leichte Verletzungen erlitten hätten, schwer bis tödlich. Vor allem die Abtrennung von Extremitäten wird durch herkömmliche Leitschienensysteme hervorgerufen. Verletzungen dieser Art können durch unser Leitschienenschutzsystem bike-PROTECT völlig verhindert werden", erklärt Thomas Danner, Geschäftsführer der asa-Protect Entwicklungs GmbH.
Die Funktion beruht auf einem federnden und dämpfenden Stahlschutzband, das an der Vorderseite mit Gummirecyclingmaterial beschichtet ist. Der Leitschienenunterfahrschutz reicht bis knapp über den Boden, verhindert das Durchrutschen des Motorradfahrers unterhalb der Leitschiene, führt den Verunfallten entlang des Sicherheitssystems und bremst ihn dabei schonend ab.
Laut Hersteller wurde das System bereits bei zahlreichen gefährlichen Kurven zu Testzwecken aufgebaut und hat sich dabei bestens bewährt. In Oberösterreich ist das System an der B119 Greinerstraße zu finden. "Bei Vergleichstests mit herkömmlichen Leitplanken wurden den Dummys Beine oder Arme abgetrennt. In den meisten Fällen wären die Überlebenschancen für den Menschen gleich null", meint dazu Robert Hagen - Leiter des Referates Unfallrekonstruktion & Fahrzeugsicherheit der Abteilung Verkehr beim Amt der OÖ Landesregierung, "Mit bike·PROTECT gab es in der gleichen Situation hingegen nur leichte Verletzungen und auch Pkw konnten vom neuen System profitieren, da sich nach einem Aufprall auf die neue Leitschiene eine geringere Insassenbelastungen ergab und die Kosten der Sachschäden am Pkw reduziert wurden", so Thomas Danner abschließend.
Quelle: http://www.bikersjournal.de


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PN
daumen hoch sag ich nur



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