Sie sind unsichtbar, messen sekundengenau und liefern scharfe Bilder – die neuen Radarfallen der Polizei.
Die Geräte heißen Riegl FG21-P, Einseitensensor ES 3.0, Multastar C und TraffiStar S 330 – und sind die neuesten High-Tech-Blitzer, mit denen die Polizei Verkehrssünder jagt. Im Vergleich zu älteren Apparaten arbeiten sie zuverlässiger, ihre Mess- und Fotoqualität zählt zum Besten, was es zurzeit gibt. Genau das Richtige für die Ordnungshüter. „Immer mehr Autofahrer ziehen vor Gericht und lassen sich von spezialisierten Anwälten verteidigen“, sagt Peter Reichl, Sprecher der Münchner Polizei.
Allein 2007 kassierten Polizei und Justiz bundesweit mehr als 480000 Führerscheine ein, zwei Drittel davon wegen zu hoher Geschwindigkeit. „Wir wollen Autofahrer nicht abkassieren, sondern Unfallschwerpunkte sicherer machen und Verkehrsrowdys bestrafen“, beteuert Hans-Jürgen Notka, Leiter der Verkehrsabteilung der Münchner Polizei.
2500 Temposünder erwischte der TraffiStar bereits in den ersten zwei Wochen der Testphase (März 2008) im Aubinger Autobahntunnel auf der A 99 bei München. Das Problem für die Autofahrer: Eine Digitalkamera im Tunnel schießt die zu schnell fahrenden Fahrzeuge mit Hilfe eines kaum wahrnehmbaren Infrarotblitzes ab. „Hinterm Steuer nimmt man keinen Blitz wahr“, erklärt Hans-Peter Kammerer von der Polizei Oberbayern das erste Gerät dieser Art in Bayern.
So mutieren flotte Fahrer, die jeden Tag durch den Tunnel zur Arbeit müssen, zu Wiederholungstätern. TV-Moderator Kai Böcking etwa wurde in seinem Porsche gleich achtmal mit über Tempo 100 (erlaubt sind 80) fotografiert. Von der Radarfalle erfuhr er erst, als der erste Bußgeldbescheid über 150 Euro und ein Monat Fahrverbot mit der Post eintrudelte.
Hier gibt es den Rest vom Bericht:
www.focus.de/auto/unterwegs/verkehr-vorsicht-super-blitzer_aid_343772.html
Quelle: http://www.burning-out.de


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