Niemand will es, niemand braucht es, trotzdem kann es jeden erwischen. Bikersjournal.de testet ein einfaches Flickzeug, das es zuvor über eBay erstanden hatte



Während ich von der Arbeit nach Hause fahre, fällt mir das immer wiederkehrende Geräusch auf. Klick, klick, klick, klick ... Mit steigendem Tempo erhöht sich Frequenz proportional. Da muss was am Reifen sein! Nach einer kurzen Zwangspause dann die Feststellung, dass sich eine Schraube im Hinterreifen offenbar verewigen möchte. Sie zu entfernen könnte einen plötzlichen Plattfuß herbeiführen. Lass mal stecken, denke ich mir. Ich ändere meine Route und fahre die nächste Tankstelle an, um den Reifendruck zu kontrollieren. Im Winter sind 2,7 bar normal, vorhanden noch ganze 2,3. Auch Backe, die Schraube ging durch! Ein schleichender Plattfuß kündigt sich an. Das kann teuer werden.

Zuhause angekommen steht erstmal eine Internet-Recherche auf dem Programm. Im realen Zubehörmarkt bei Louis & Co. liegen komplette Reparatursets meist zwischen 20 und 25 Euro. Ein neuer Reifen bei knapp 200. Bei einem Profi-Seller stoße ich auf ein Angebot von nicht mal 8 Euro - inklusive Sattlernadel, Reibaale und vier langen Flickstreifen. Allerdings sind die Gaspatronen nicht im Lieferumfang enthalten. Egal, daheim habe ich eine Fußpumpe.

weiterlesen ...