Für dieses Jahr war eine Reise in die Normandie, speziell den nördlichen Teil der Normandie geplant, nach Dieppe. Dieppe ist eine französische Stadt im Département Seine-Maritime in der Region Haute-Normandie. Sie ist Unterpräfektur des gleichnamigen Arrondissement und Hauptort (chef-lieu) von zwei Kantonen.
Diese Tour fand Ende Juni statt, da zu dieser Zeit in Frankreich noch keine Ferien sind. Wir hatten in Dieppe ein Appartement gebucht, und für den Hinweg einen Zwischenstop mit Übernachtung in Belgien. Hin- und Rückweg haben wir auf der Autobahn zurückgelegt.
Los ging es mit der bepackten Kuh:
Da fehlt natürlich noch meine Sozia hinten, aber einer muss ja die Fotos machen
.
In der Normandie angekommen sind wir bei leichtem Regen, aber der Anblick der Küste entschädigt locker dafür
Der nächste Tag fing mit Sonne an, was der erste Blick von dem "Balkon" des Appartements zeigte. Dies ist der Blick zum Atlantik.
Auf dem Weg, das Umfeld zu erkunden, haben wir erst einmal die Art bewundert, wie professionell die Versorgung unseres Hauses gelöst wurde. Ein Anblick, welcher jedem Elektriker Freudentränen in die Augen treibt.
Einfach unglaublich ist die Alabasterküste. Der Tiedenhub beträgt ca. 6 m, was ein tolles Bild ergibt:
Nach einer ausgiebigen Wanderung entlang der Küste und im Watt war erst einmal die liebste Beschäftigung eines Reisenden angesagt. Dies haben wir in dem von uns auserkorenem Lieblingskaffee am Ende der Promenade an den Klippen ausgeführt:
Der nächste Tag war eine Tour gen Süden, entlang der Küste mit dem Ziel Honfleur an der Mündung der Seine. Zuerst einmal die Klippen rauf, von wo man einen Blick über die Küstenseite der Stadt Dieppe hat:
nächstes Higlight auf dem Weg ist Le pont de Normandie (Die Brücke der Normandie). Dies ist eine Schrägseilbrücke, die mit 856 m die größte Spannweite in Europa besitzt. Sie überquert die Seinemündung und verbindet Le Havre (Haute-Normandie) auf dem rechten Ufer im Norden mit Honfleur (Basse-Normandie) auf dem linken Ufer im Süden. Um über diese imposante Brücke fahren zu können, muss man auf die französische Autobahn, es lohnt sich aber auf jeden Fall.
Zu Honfleur: Die Stadt, die schon im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird, war jahrhundertelang ein relativ unbedeutender Hafen im Vergleich mit Harfleur auf dem anderen Ufer der Seinemündung. Mit der Zeit hat sich das Städtchen mit seinen pittoresken, schmalen und sechs Stockwerke hohen Häusern und der Lieutenance (dem Rest einer Befestigungsanlage) am Vieux Bassin (Altes Hafenbecken) aus dem 17. Jahrhundert zu einem der reizvollsten Orte der Normandie und vielbesuchten touristischen Anziehungspunkt entwickelt.
Im 19. Jahrhundert wurde Honfleur zum Zentrum künstlerischer Aktivitäten. Eugène Boudin, der Maler der Küstenlandschaften, wurde 1814 hier geboren. Das Musée Eugène Boudin ist ihm gewidmet und dokumentiert die malerische Atmosphäre der Stadt und der Seine-Mündung. Maler wie Courbet, Sisley, Jongkind, Claude Monet, Pissarro, Renoir und Cézanne kamen nach Honfleur und trafen sich oft in der Ferme St-Siméon, einem Bauernhof, der als eine der Geburtsstätten des Impressionismus gilt und heute ein stilvolles Hotel ist.
Der innere Hafen, welcher in vielen Bildern der Impressionisten zu sehen ist und ein paar Impressionen:
Auf dem Rückweg hat uns unser neues Navi, der Tripy II über wunderschöne kleine Straßen zurück nach Dieppe geführt.
Wie es in Hafenstädten üblich ist, gibt es sehr viele Möwen. Eines dieser "netten" Tiere wollte uns besuchen, was wir ihm nicht erlaubt haben.Dieser Frevel sollte sich später noch rächen.
Vorerst haben wir aber erst einmal die Nähe des Meeres genutzt und uns mit Fisch eingedeckt. Diese eingelegten Leckereien, zusammen mit einem Baguette und einer Flasche Wein und vielleicht noch etwas Käse ergeben ein wunderbares Abendessen.
Auf einem anderen Ausflug Richtung Norden zogen sich die Sträßchen durch junge Buchenwälder, welche in der Region in den letzten 60 Jahren angelegt wurden und durch schöne Täler, natürlich unterbrochen mit kleinen Stops in Kaffees:
Der letzte Tag vor der Abreise noch schnell nach Luft, Öl und Benzin geschaut, und das Möppie wieder vor dem Haus geparkt.
.... und in der Nacht kam die Rache der Möwe, welche wir nicht an unserem Leben teilhaben lassen wollten: Das Vieh und ihre Kameraden haben mir über Nacht im wahrsten Sinne des Wortes das Möppie zugeschissen
. Also ein Badetuch geopfert, und den Mist wieder beseitigt
Nach einem letzten Kaffee und ein paar Croissant an der Promenade ging es mit der wieder beladenem Kuh
nach Hause, wo wir nach 10 Stunden ankamen (es ist immer wieder erstaunlich, welche Anziehungskraft der Gedanke an das eigene Bett entwickelt
)
Alle Bilder sind in groß in der Galerie zu finden
Die erklärenden Texte zu den verschieden Themen sind von Wikipedia


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Dieser Frevel sollte sich später noch rächen.
. Also ein Badetuch geopfert, und den Mist wieder beseitigt 
PN
Weiter so ... 





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