So, dann will ich mal den Berich über das Treffe reinstellen...(Die und mehr Bilder liegen in der Galerie...Klick mich!
Nachdem Sonny mich mit seinem edelsten schwarzen Muselmanentrank gestärkt hatte, bin ich mit neuen Schlappen in Richtung Rhön aufgebrochen.
Dabei ein kurzer Abstecher in Touris Revier (Bittstedt/ Jonastal). Mit vollen Munikisten und der Rolle hintendrauf durch den Schlamm ging gut.
Die Tour auf dem Truppenübungsplatz habe ich mir aber gespart.
Dann gings weiter Richtung Friedrichroda, mit einer kleinen Mittagspause in der Reinhardsbrunner Fischgasttätte.
Äußerlich war die Lokalität vielleicht nicht ganz ansprechend, aber das Essen sehr gut. Frischer Fisch aus eigener Zucht.
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Dann Richtung Bad Salzungen, alle mögliche Kleckerdörfer anfahren, die ich aus meiner Jugend von diversen Blueskonzerten kenne. Komisch, aber das hat sich alles verändert, Umgehungsstraßen etc.
Weiter über Wasungen zur Wasserkuppe…dummes Gefahre, da viele LKW und Wohnmobile unterwegs waren. Schade um die schöne Strecke. Deswegen, an der Wasserkuppe ein paar Umwege offroad genommen.
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Dananch ging`s ab in den größten Vulkan Europas, in den Vogelsbergkreis. Wunderschöne Landschaft
Aber dann, die Tour von der Wasserkuppe nach Laubach ist der Hammer!!!
Über Gersfeld, Kalbach, Schweben, Flieden, nach Hauwurz. Dabei habe ich zu meinem nicht geringen Erstaunen feststellen dürfen, dass die Vogelsberger uns THOMASSEN ehrerbietig gegenüber stehen und sogar Straßen nach uns benennen.
Von hier aus ging es über kleine feine Sträßchen nach Gedern.
Ab hier begann der schönste, eigentlich viel zu kurze Teil des ersten Tages. Die B276 nach Laubach. die Strecke zwischen Gedern und Schotten ist das absolute MUß.
Die Straßen sind wirklich für Moppeds gebaut, 1a Beläge mit sorgfältigen Flicken bester Konsistenz ( nur wo nötig). Schönste Kurven mit sicherheitsverkleideten Leitplanken.
Ich glaube, wenn Sonny hier mal durchschleicht, braucht er am Ende der Strecke neue Fußrasten. Irgendwo unterwegs habe ich auch eine Suziwerkstatt gesehen. Dort könnten die Dinger vor Fahrtantritt bestellen.
Das einzige, aber vernachlässigbare Ärgernis sind die Ureinwohner(innen). Sie fahren Dosen, die auf die Namen Punto, Polo, Fox, Clio etc. hören, haben die dumme Angewohnheit, trotz heranfahrenden Verkehrs (Dose oder Mopped spielt dabei keine Rolle) aus kleinen Seitenstraßen auf die Hauptstraße zu dödeln und dann erstmal scharf zu bremsen, um dann nicht wieder in Schwung zu kommen.
Also Obacht bei Kleinstwagen mit dem Kennzeichen „VB“.
Nun befand ich mich im näheren Umfeld von Gießen, das seinem Namen alle Ehre machte.
Es schüttete, es regnete nicht mehr, daher Boxenstop in einem kleinen Bikerhotel in Laubach.
Zimmer gut, Essen auch und meine Dicke konnte sich eine Garage mit einer Varadero und einer BMW teilen.
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Am Freitagmorgen ging es nach Lich, wo ich mich mit Wolle zusammentat.
Von hier aus starteten wir zur Rheinüberquerung bei Neuwied. Koblenz wollten wir umfahren.
Die Strecke war nicht allzu spektakulär, auch stark verregnet,
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aber kurz vor Valendar hatten wir eine Abfahrt, die auch wirklich spaßig war. Mit Joghurtbecher oder verlängerter Choppergabel ist die Piste kaum zu fahren, aber mit der DR hat es einfach riesigen Spaß gemacht.
Nach der Rheinquerung hieß es Tanken. Dazu in Plaidt an eine Raste gefahren und beschlossen gleich Mittag zu machen. Was dann hier abging hatte Ähnlichkeit mit dem kleinen Taifun in China. Binnen Minuten wurde es schwarz, die Berge verschwanden unter Regen, Blitz und Wolken und es gab einen ordentlichen Wolkenbruch. Die Moppeds hatten wir unters Vordach gestellt, um sie aus dem Wind zu nehmen.
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Danach gings auf der B258/410 in Richtung Gerolstein.
LINK Dabei zeigte sich das Wetter von seiner Apriligsten Seite…
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Den Nürburgring ließen wir rechts liegen.
Über kleine Sträßchen erreichten wir dann unser verheißenes Ziel: Schönecken.
Dort angekommen, stellten wir unsere Moppeds ersteinmal auf dem unteren Zeltplatz auf und nahmen die Tortur auf uns, ca. 50 glitschige Stufen ZU Fuß!!! Zum Grillplatz aufzusteigen.
Dort erstmal herzlichste Begrüßungszeremonien mit den schon Anwesenden und Gestaune über die schöne Lokalität.
Ein offen gelassenener Steinbruch, den die Gemeinde mit fester Grillhütte, einer Tenne und wassergespülten Sanitäranlagen ausgerüstet hat. Wunnerschönst, schon fast mondän zu nennen.
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Die Stufen wieder hinunter zu laufen, war fast schwieriger als hoch… der totale Glitsch!
Also Moppeds geschnappt und die steile Lehm/Schotterpiste bis zum Grillplatz hochgetuckert.
Nach und nach trafen dann weiter Fahrer ein und es stellte sich langsam so dar, dass wir unser Treffen DR-650 und Friends nennen sollten. Es gab neben DRs auch eine Kati zwei Kawas zwei Yammis eine Varadero und als besonderes Schmankerl wieder unsere treue FJ 1200 deren Besitzer aber wieder keine Stollen aufgezogen hatte ;-). Sogar ein reines Mädchenmopped war dabei...
Denn gings daran das Grillgut auf dem Schwenkgrill zu verteilen und die Stiefel, Strümpfe und Handschuhe zu trocknen. Streckenweise roch der Grill wie ein Schweizer Fondue!
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Spätmorgens gegen 4:00 Uhr wollten wir uns nocheinmal sportlich betätigen, schütteten das Regenwasser aus einer sinnlos herumliegenden Badewanne und starteten die DR-650- Bobmeisterschaft.
Begonnen wurde mit dem Dreierbob, welcher polternd und unter großem Gejohle die ersten zehn Stufen bis zu einem Absatz schaffte.
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Dann stieg der Bremser aus, um sich weiter als Anschieber zu betätigen und der Badewannenbob schaffte die „letzten“ kanpp 40 Stufen in einem lauten Rutsch. Wir sahen nur, wie, der Bob mit Bestzung schreiend und polternd in der Dunkelheit verschwand. Mit einem lautem UFF verharrte er in der Dunkelheit und nach einigen bangen stillen Sekunden ging das Gebrülle wieder los. Unsere tapferen Piloten hatten dank Protektorenjacken nur kleinere Blessuren davongetragen. Das direkt unterhalb der Treppe aufgestellte Zelt mit Insassen wurde glücklicherweise nicht ganz erreicht!!!
Am Samstag starteten dann drei Gruppen in verschiedene Richtungen…
1. ab in den Steinbruch Schlammspritzen
2. Kurvenräubern in Belgien und Luxemburg
3. Kurvenräubern inkl. Sightseeing in der Vulkaneifel
Der letzten, 5 Mann starken Gruppe schloß ich mich an.
Es wurde wirklich eine schöne Tour. Mit einer ortskundigen Führerin ging es auf kleinen und kleinsten Straßen und Feldwegen kreuz und quer 180 km durch die Vulkaneifel.
Wunderschön!!!!!!!!!!!!!!
Vorbei an Kraterseen
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und auf die Kraterränder oder Vulkankuppen hinauf… Kurvenräubern hatte mir bis dato noch nie so viel Spaß gemacht, da ich ja doch eher ein ruhigerer Fahrer bin.
Durch das eher durchwachsene Wetter hatten wir auch so ziemlich freie Fahrt.
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Die Runde ging eigentlich viel zu schnell vorbei, aber meine von der Anreise noch geschundene verlängerte Rückenlinie dankte es mir doch!
Abends wieder Grillgutschwenken und wenig Bier genießen.
Höhepunkt des Abends war ein Lichtbildvortrag über die letztjährige Marokkotour, die mehrere Forenmitglieder durchgezogen haben. Einhellige Meinung war: HUT AB!
Beim Bier wurden unsere zwei Nordlichter als Freiwillige bestimmt, das 10. Treffen an der See ausrichten zu dürfen.
Am Sonntag gab es dann die, wie immer schmerzliche Auflösung des Treffens, bei dem sich alte und auch wieder neue Gesichter tummelten.
Wie auf der Hinfahrt mit Wolle fahrend, wollten wir diesmal aber nicht gondeln sondern Kilometerfressen. Also ging es noch auf der linksrheinischen Seite auf die Dosenbahn bis wir auf die B249 abfuhren.
Das Wetter hatte sich zunehmend stabilisiert und ging nach den nur sporadischen regenfällen bis zum Rhein ab Wetzlar in einen Dauerregen über. Gießen zeigte sich sonnig, aber ab Ahlsfeld hatte sich der Regen wieder erholt und beglückte mich mit kurzen Unterbrechungen bis nach Hause. Über Basa / Ruhla gings in Richtung Gotha. In Waldfisch stellte ich mich noch mal unter, da hier auch eine schwarze Wand mit Stürmen losschlug.
Den Weg durch die Regenjacke und die Hose fand er zwar nicht, aber ab Gotha hatte ich die Stiefel voll.
Fazit: ein wiedermal wunderschönes Treffen mit alten und neuen Pappnasen, die wenigstens ähnlich schräg drauf sind, gepaart mit wunderschönen Strecken.
Fahrerisch durch unsere sehr sportlich agierende Führerin viel dazugelernt, was Kurvenfahrten angeht und letztendlich mit 1300 km mehr auf dem Tacho, der auf dem letzten Stück der A 71 ausstieg. Weitere Verluste waren mein, schon auf der Hinfahrt ausgestiegenes Navi und ein Leck im Kupplungsdeckel.
Das auf der Rückfahrt untergelegte Schaffell (sonst nächtliche Lagerstatt) verrichtete gute Dienste als Sitzbankbezug, konnte aber nicht verhindern, dass mir das Sitzen für einige Zeit verleidet wurde.
Traurig, das das Treffen so schnell zu Ende ging, aber das 10. folgt…am letzten August WE 2011!!!!!


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