Ja, mich gibt´s auch noch! Es gab in der letzten Zeit einiges familiäres, so dass ich eben mal „etwas ruhiger“ war.
Mein Kurztrip ist ja nun auch schon 3 Wochen her, aber für ´nen Reisebericht ist es ja eigentlich nie zu spät. Und letztendlich will ich Euch ja immer noch für Dänemark „erwärmen“
Meine Tochter war in DK auf dem Reiterhof, um ein bißchen mitzuarbeiten und zu lernen. Schon vorher fragte sie mich, ob ich nicht mal hinkommen wollte. Wollen schon – aber ich mußte ja erstmal meinen Finanzminister konsultieren
Und nachdem ich das Konto geplündert hatte, packte ich meine sieben (oder auch ein paar mehr) Sachen und düste am Donnerstag, 28.07. nach dem Frühstück los. Geplant war ja eigentlich so gegen halb 8, Aber mein Fon bimmelte am Abend zuvor, ob ich nicht so gegen 7 noch schnell ´n LKW wegbringen könnte. Theoretisch ja kein Problem – ABER DIE PRAXIS!!!!! Na jedenfalls hab ich dann erst 10:00 auf den Starterknopf gedrückt……(pic01)
Die Route führte mich über Sömmerda, Sondershausen, Kleinfurra, Werther, vorbei an Nordhausen auf die 243 Richtung Herzberg, vorbei am rotblitzenden Fotoapparat bei Osterode(bin schon auf das Foto gespannt) bis zur A7 bei Bad Gandersheim.
Da ich ja nun später dran war als geplant, habe ich die dann auch genutzt und mich durch die üblichen Staus bei der Jahrhundertbaustelle vor Hannover, dem AK Walsrode und später Horster Dreieck „gemogelt“ – nur um dann IM Elbtunnel im Unfallstau zu stehen!!!! Und zwar kurz vor´m Tiefpunkt
Es war wohl ´n Auffahrunfall auf der Gegenspur gewesen, die „blauen Genossen“ waren schon beim kehren. Also bin ich – mutigerweise – über die Doppellinie und langsam nach vorn. Ich geb ja zu, das ich dabei „etwas“ ins schwitzen kam – aber das lag definitiv nicht an der Luft im Tunnel! Wahrscheinlich hat der nette Beamte auch schon gesehen, das mir die Suppe über ´n Knitterfreien lief, denn er hielt in seinem schwungvollem Tun inne und bat mich freundlichst vorbeimit der Frage „…wie weit noch?...“ und guten Wünschen für die Weiterreise.
Tja, es gibt eben doch noch nette Polizisten!
So rollte ich denn weiter, vorbei an Flensburg bis über die Grenze zur Abfahrt 73 bei Kliplev
Ihr könnt sagen, was ihr wollt, aber: sobald man die Grenze im Rücken hat, ist es ein ganz anderes fahren! Ich fahre ja nun nicht zum ersten Mal nach DK und diese Strecke inzwischen auch schon zum …. 11ten Mal – davon das 3te Mal mit dem Bike: ich habe jedesmal irgendwie das Gefühl, nach Hause zu kommen (anders kann ich es nicht beschreiben).
Ab Kliplev ging’s dann weiter auf der 175/179, vorbei an Bolderslev, Agerskov und Toftlund auf die 179 nach Ribe. Dort dann weiter auf die 11/24 Richtung Varde. Da ich Umgehungsstraßen nicht mag, bin ich also wieder durch den Ort und dann auf die 181 nach Norre Nebel.
Normalerweise biege ich hier immer rechts ab und fahre nach Bork Havn. Aber diesmal eben nicht. Es ging noch ein paar Kilometer weiter bis Lonnestak, am Ortsausgang links abbiegen und nach 300 Metern war ich endlich da – und bin garnicht dazu gekommen, die Mütze abzunehmen, weil mir schon Jemand sich riesig freuend am Hals hing(ich hatte ihr nicht gesagt, das ich komme). (pic02)
Was? Die Zeit wollt ihr auch noch wissen?! Naja … also …: nach 680km und 8h10min (mit 2 Tankstops und kurzer Pause) war ich da (und dabei bin ich garnicht gerast - ehrlich!).
Übernachtet hab ich dann auf dem 2km entfernten Campingplatz (es geht doch nix über ´ne heiße Dusche!). (pic03)
Am Freitag hatte ich dann ja erstmal Zeit, da meine Tochter ja noch „arbeiten“ mußte, und so hab ich mal wieder ´ne Runde um den Fjord gedreht – mit dem Einen oder Anderen Stop dazwischen. Am Ende natürlich wieder in Bork Havn mit einem kleinen Hallobei einigen Leuten, die man ja inzwischen kennt (und die sich auch noch an mich erinnern – warum bloß???).(pic04)
Am Haff ist eine Surf- & Kiteschule, die immer voll besucht ist. Und die Profis unter ihnen liefern dann auch schon mal ´ne ganz schöne Show aufs Wasser. (pic05)
Am Samstag hatte sie dann frei – da es ja der An- & Abreisetag ist. Und so bin ich mit frischen Brötchen zu ihr und dann sind wir auf der 181 an der Küste lang nach Norden bis Sondervig, wo jedes Jahr von internationalen Künstlern zu einem bestimmten Thema Sandskulpturen gebaut werden. Das Thema in diesem Jahr war das alte Rom… (pic07/pic08)
Auf dem Rückweg haben wir einen Stop in Hvide Sande eingelegt, ´ne Kleinigkeit hinter die Kauleiste geheftet und sind ein wenig shoppen gegangen
Dann ging’s weiter zurück bis Lonnestak, rechts ab über Houstrup und Kirkeby nach rechts auf die 465 bis Henne Strand. Möppi zum ausruhen schön abgestellt, erstmal ´n Eis auf die Kralleund vorgedüst bis ans Wasser.
(da lagen am Strand noch ganz schön viele „Wale“ und „Robben“ rum – aber auch ein paar lecker „Delphine“ waren dabei)Dann nochmal kurz shoppen, ´n lecker Hot-Dog – ein rundum perfekter Tag!
Das Wetter hatte es die ganzen Tage gut mit mir gemeint, und so konnte ich am Sonntag früh mein Zelt auch wieder trocken einpacken – und natürlich auch Santa, den ich vor Jahren von meiner Tochter bekam (dabei schaue ich doch garnicht wie er) und der immer mit dabei ist. (pic09)
Ich bin zum Frühstück wieder zu ihr und dann wieder so gegen 10 losgefahrenEs war ja auch ihr Abreisetag…
Da es an diesem Tag ja egal war, wann ich zu Hause ankomme und ich ja auch den Zeitdruck nicht hatte, gestaltete ich die Tour also etwas anders.
Zunächst ging es auf der 181 wieder bis Varde und auf der 11/24 bis Ribe. Auf der 11 blieb ich dann aber noch, vorbei an Skaerbaek, und kurz darauf auf die 401 über Logumkloster und Tinglev auf die 8 zur Autobahn. Die fuhr ich dann wieder bis HH, wobei es bei Neumünster wie selbstverständlich anfing zu regnenAlso kurz angehalten, Regenkombi drüber (ja genau: diesmal hatte ich sie nicht wieder zu Hause liegen gelassen!!!!!), und weiter ging’s.
Nach dem staufreien Elbtunnel ging’s dann auf die 250 nach Lüneburg und von dort aus ab auf die 4 Richtung Süden – absolut geile Strecke!!! Dann einmal rum um Braunschweig und rauf auf die 395 bis Vienenburg.
Dann weiter auf der 4 vorbei an Bad Harzburg und in Braunlage auf die 27 nach Bad Lauterberg – und der Rest ist ja glaube ich klar, oder?
Tja, leider nur vier Tage – ein Kurztrip eben – aber was tut man nicht alles für seine Tochter?!
Ich hoffe mal, ich hab´s Euch doch ein bißchen schmackhaft gemacht, und vielleicht….![]()


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(pic01)
(bin schon auf das Foto gespannt) bis zur A7 bei Bad Gandersheim.
mit der Frage „…wie weit noch?...“ und guten Wünschen für die Weiterreise.

(ich hatte ihr nicht gesagt, das ich komme). (pic02)
).
). (pic03)
bei einigen Leuten, die man ja inzwischen kennt (und die sich auch noch an mich erinnern – warum bloß???).(pic04)
und vorgedüst bis ans Wasser.
, und so konnte ich am Sonntag früh mein Zelt auch wieder trocken einpacken – und natürlich auch Santa, den ich vor Jahren von meiner Tochter bekam (dabei schaue ich doch garnicht wie er) und der immer mit dabei ist. (pic09)
Es war ja auch ihr Abreisetag…
Also kurz angehalten, Regenkombi drüber (ja genau: diesmal hatte ich sie nicht wieder zu Hause liegen gelassen!!!!!), und weiter ging’s.


PN
, andernfalls fällt es mir schwer DK als schmackhaft anzusehen... dann lass ich Dich lieber dahin fahren und Du kannst uns berichten 


, denn clevererweis sind überall Kurven zu finden wo Berge sind
.
, das war auf die "plattheit" in Kat´s Beitrag bezogen

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