Die vielen Testfahrten, Präsentationen und Ausstellungen seit der "Erstveröffentlichung" der Neander 2.0, dem ersten und immer noch einzigen Turbo-Diesel-Motorrad der Welt, haben erwartungsgemäß viele Erkenntnisse gebracht. Diese sind jetzt sowohl bezüglich des Designs als auch technologischer Aspekte in eine überarbeitete Version des Motorrads eingeflossen.
Die gestalterischen Veränderungen sind im Vergleich zur "alten" Neander recht augenfällig; so lässt das komplett überarbeitete, kompaktere Hinterteil das Gesamtbild des Motorrads deutlich wuchtiger erscheinen; gleichzeitig ermöglicht der Verzicht auf jegliche Instrumente einen eleganten, schnörkellosen Blick über die Tankverkleidung Richtung Landstraße. Keine Instrumente? Ganz und gar nicht: die Instrumenten- und Serviceinformationen werden elektronisch in den CNC-gefrästen Billetspiegeln angezeigt. Eine der vielen Besonderheiten der Neander, die in nahezu jedem Detail zu finden sind.
Genau wie der Anstrich. Ob in einem elegant, sportlichen British Racing Green oder in einem anarchisch, kühlen Mattschwarz: Die Individualität des Fahrers setzt sich auch in der Lackierung seiner ganz persönlichen Neander durch. Die andere Neuerung, das neue Motormanagement, steckt eher im Verborgenen.
Kein Geringerer als Wolfgang Rühmann, jedem Motorrad-Rennsport-Kenner ein fester Begriff als langjähriger Begleiter von Michael Schumacher im Bereich Motor Management, hat bei Neander festgemacht und die Verantwortung für den Elektronik-Bereich übernommen. Mit dieser personellen Erneuerung konnte nun endlich auch der lang ersehnte Entwicklungssprung bei der anspruchsvollen Elektronik gemacht werden. Aspekte vor allem im Bereich der Verlässlichkeit, an denen sich die bisherige Mannschaft die Zähne ausgebissen hatte, konnten für die Saison 2010 gelöst werden.
(Quelle: bikersjournal.de)
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