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Thema: Wer weiß es???

  1. #1
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    Standard Wer weiß es???

    stelle hier mal einen gegenstand aus dem bereich motorrad da, welcher vor längerer zeit für einen ganz bestimmten zweck verwendet wurde.
    wer weiß, wie das teil heißt, oder für was es verwendet wurde??
    die jüngeren sollten vielleicht papa, oder opa fragen!1
    die auflösung gibt es in einer woche.
    und jetzt viel spaß beim erkennen (raten)
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  2. #2
    Avatar von sidecar
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    Standard die sieger MURMEL+IKEBANER

    in einer zeit, kurz nachdem die saurier unsere erde verlassen haben, und der mensch, bis auf einige ausnahmen, sein fell abgeworfen hatte, kam die erfindung des rades. (bericht wird auf das wesentliche gekürzt)
    alsbald wurde das hüpfen und harte stoßen der holz und eisenräder aber zur qual.
    und dann im richtigen moment, bevor alle wirbel zerbröselt, und alle bandscheiben zu brei gequetscht waren, kam unser freund DUNLOP mit einer bahnbrechenden idee. er legte einen gummischlauch um das harte rad und eine neue ära begann. der erste reifen war geboren!!
    er wurde besser und besser. durch die zugabe von ruß erst schwarz und nach und nach durch andere mittel weicher und haltbarer. man konnte nun da auch noch eine leinwand als unterbau verwendet wurde immer schneller und schneller damit fahren.
    da die haltbarkeit aber an erster stelle stand, war es mit der haftung, besonders bei regen, nicht so gut. das machte sich bei motorrädern noch mehr bemerkbar, als bei automobilen.
    und jetzt kommt unser RÄTZEL-GEGENSTAND zum einsatz.
    um die haftung zu verbessern, ähnlich wie heute der GECKO-EFFEKT versuchte man dies durch kleine lamellen, die sich gegen die fahrbahn stemmten, zu erreichen
    da es fertigungstechn. aber sehr schwierig war, wurde der zu erratende gegenstand, der REIFEN- oder GILSTERHOBEL entwickelt.
    mit ihm schnitt man an der reifenkante (DER TEIL, WELCHER BEIM KURVENFAHREN DIE VERBINDUNG ZUR STRAßE HERSTELLT) in längsrichtung(fahrtrichtung)
    feine rillen ein. durch den druck, welcher beim fahren entsteht öffneten sie sich leicht und stemmten sich, wie viele kleine hände gegen die fahrbahn.
    dadurch war die gefahr des wegrutschens um einiges verbessert.
    natürlich ist das nicht dasselbe, wie die mischung eines heutigen REGENREIFENS, aber es war auf jedenfall besser als nichts.
    und das etwas sicherere gefühl welches man hatte, trug auch zu einem entspannteren fahren bei, was wiederrum die folge von weniger straßenkontakt mit dem popo war.
    hier und heute ist es sowohl MURMEL als auch IKEANER gelungen nach einsatz all ihrer beobachtungsgabe, und unter zuhilfenahme ihrer außergewöhnlichen geistigen fähigkeiten, hinter den zweck des von mir gezeigten gegenstandes zu kommen.
    es gebührt ihnen also mehr als annerkennung, wenn man bedenkt, daß sie, im gegensatz zu meiner wenigkeit, niemals zuvor mit diesem, in früher zeit, ach so hilfreichem werkzeug zu tun hatten.
    dank aber auch an alle anderen die mitgemacht haben und dadurch auch für sich selbst etwas getan haben, indem sie wieder längst vergessene zellen in den tiefen ihres gehirnes, wenn auch nur für kurze zeit, zum leben erweckt haben.
    bis zum nächsten mal euer sidecar ( der dreirädrige)

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