Werkstatthilfe für Schrauber und solche, die es noch werden wollen.
In diesem Special findet Ihr praxisnahe Zeilen rund um das Thema Motorrad. Gegliedert in die wichtigsten Kategorien gibt's wichtige Schraubertipps und Anleitungen zur Selbsthilfe.
Vorab:
Der Weg zum echten Selbstschrauber: Ihr beginnt als einfacher Schrauberling und wachst mit Euren Aufgaben. Doch Vorsicht: Es lauern viele Fallen. Aber wer alle Tipps und Tricks berücksichtigt und die richtigen (Schraub-)Schlüssel parat hat, wird nicht hineintappen.
Nicht vergessen: Erst putzen, dann schrauben! Bei gewissen Arbeiten kann Schmutz an empfindliche Stellen wie etwa Feingewinde geraten. Stellt das Motorrad auf einen ebenen Untergrund. Denkt daran, dass unvermittelt Öl oder andere Flüssigkeiten auslaufen können. Also lieber alte Decken, Zeitungen oder Pappkartons unterlegen, um den Boden zu schützen. Und genügend Putzlappen bereithalten.
Schützt Euch sich selbst vor aggressiven Flüssigkeiten wie Bremsenreinigern oder Säuren, zum Beispiel durch Handschuhe und eine Schutzbrille. Helles Licht ist wichtig, insbesondere, wenn Ihr in einer Garage oder einem Werkstattraum gearbeitet wird. Extra-Tipp: Eine Stirnlampe oder ein mobiler Strahler eignen sich hervorragend für Arbeiten an versteckten Stellen.
Legt Euch vor dem Arbeitsbeginn alle Werkzeuge zurecht. Welche Teile Ihr benötigt, entnehmt bitte beim jeweiligen Level. Achtung! Kein absolutes Billig-Werkzeug vom Discounter verwenden.
Ebenfalls unbedingt vorher besorgen: eine Reparatur- und Wartungs-Anleitung für das entsprechende Motorrad. Diese liefert Schaltpläne und detaillierte Angaben zu Füllmengen, Maßen sowie Explosions- und Schnittzeichnungen sowie weitere Schemata, die für ein besseres Verständnis der jeweiligen Arbeitsschritte sorgen.
Ideal sind Original-Werkstatt-Handbücher, die jedoch nicht offiziell vertrieben, sondern in der Regel nur als Gebrauchtware etwa bei Ebay oder im Kleinanzeigenteil feilgeboten werden. Tipp: Vor der eigentlichen Schraubarbeit immer zuerst einen Überblick verschaffen und alle Arbeitsschritte einmal »trocken« durchgehen. Eventuell benötigt Ihr für bestimmte Aufgaben einen Freund, der helfen kann.
Wenn nicht alle gestellten Aufgaben sicher und ohne Wutausbruch oder herumfliegende Schraubenschlüssel erledigt werden können, lasst besser die Finger von Arbeiten aus dem nächsthöheren Level. Bedenkt, dass bei einer längeren nötigen Schrauberpause eine halb zusammengeschraubte, immobile Maschine nicht im Weg oder im Regen rumsteht! (Quelle:motorradonline)


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