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Thema: Motorrad winterfest machen!?

  1. #1
    Avatar von V-Storm
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    Licht an! Motorrad winterfest machen!?

    Mit dem Motorrad durch Herbst und Winter

    Auch wenn der „Goldene November“ meist lang anhält, kommt irgendwann für alle Zweiradpiloten der Moment, die Maschine in den Winterschlaf zu schicken. Nur ganz hart gesottene Motorradfahrer holen ihre Winterkleidung aus dem Schrank und sind heiß auf frostige Touren. Wir haben Tipps für beide! Wie aktive und passive Motorradfahrer und ihre Maschinen ungeschoren durch den Winter kommen...


    Vorübergehender Ruhestand

    Bevor das Motorrad für Wochen und Monate in den vorübergehenden Ruhestand geschickt wird, muss es gründlich gereinigt werden. Schmutzreste setzen sich sonst in Ecken und Winkeln ab, ziehen Feuchtigkeit an und verursachen einen frühzeitigen verdeckten Rostbefall. Die Reinigung wird am besten an einem nahe gelegenen Waschplatz mit Ölabscheider vorgenommen, damit kein Kettenöl oder andere schädliche Substanzen ins Grundwasser gelangen. In den meisten Städten und Gemeinden sind Motorrad- und Autowäsche „vor der Haustür“ in der Regel ohnehin nicht erlaubt.

    Bei der Verwendung von speziellen Reinigungszusätzen, die es beispielsweise im Motorrad- und Zubehörfachhandel gibt, sollte der Motor vor dem Einsprühen abkühlen. Nach der vorgeschriebenen Einwirkzeit wird der Reiniger mit reichlich Wasser abgespült. Hochdruckreiniger sollten nur bedingt verwendet werden. Besonders im Bereich der Lager (Schwinge, Rad, Lenkkopf) kann ein harter Wasserstrahl zum Eindringen von Wasser führen und somit Schäden anrichten. Zum Trocknen eignet sich ein weiches Ledertuch, aber auch Druckluft kann sehr hilfreich sein, um stehendes Wasser von und aus allen Teilen zu entfernen. Nach dem Trocknen werden alle Oberflächen mit einer schützenden Konservierung auf Wachs- oder Ölbasis überzogen. Dabei müssen die Bremsscheiben und -sättel abgedeckt werden.


    Kette, Motor

    Bei Fahrzeugen mit Kettenantrieb zum Hinterrad ist die Kette sorgfältig zu reinigen und mit neuem Fett zu schützen. Der Fachhandel bietet viele nützliche technische Hilfsmittel für eine sachgerechte Ketten-pflege. Antriebsriemen müssen ebenfalls sorgfältig gereinigt und auf der Außenfläche mit einem speziellen Wachs behandelt werden, um einer Rissbildung vorzubeugen. Bei Kardanantrieben sind die vorgeschriebenen Wartungsintervalle einzuhalten.

    Steht ein Ölwechsel kurz bevor, sollte er noch vor der Winterpause erledigt werden. Sehr altes Öl kann die blanken Metallflächen des Motorinneren angreifen und zu Schäden führen. Für Ölfilter und Ablassschraube immer einen neuen O- bzw. Dichtring verwenden. Ist das nächste Wechselintervall noch nicht in Sicht, reicht eine Ölstands-kontrolle und ein Auffüllen des Pegels bis zur Maximalmarke. Wer seinen Stahltank bis zum Rand mit Benzin füllt, beugt der Bildung von Kondenswasser und somit Korrosion im Tank vor. Bei Kunststoff-tanks hingegen empfiehlt sich ein Entleeren, um Diffusionen zu verhindern. Ganz sorgfältige „Schrauber“ leeren vor dem Winterschlaf die Vergaserkammern, um einem Verharzen der Vergaser durch Ablagerungen vorzubeugen. Motorräder mit elektrischen Einspritz-anlagen sind in diesem Bereich in der Regel wartungsfrei.


    Reifen, Elektrik

    Die Reifen vertragen bei längerer Standzeit einen um 0,3 bar erhöhten Luftdruck, um mögliche Druckverluste auszugleichen und dauerhaften Folge-schäden durch verformte Karkassen vorzubeugen. Ideal ist es, wenn die Reifen vollständig entlastet sind und keinen Bodenkontakt haben. Vor allem Motorräder ohne Hauptständer sind hier auf „fremde Hilfe“ angewiesen. Montageständer bieten eine stabile und dauerhafte Lösung; sie sind im Motorrad- und Zubehörfachhandel erhältlich.

    Grundsätzlich sollte durch Abklemmen der Batterie die komplette Elektrik stillgelegt werden. Auch wenn keine Verbraucher eingeschaltet sind, stellt der Akku permanent Strom zur Verfügung – selbst wenn das Motorrad ohne Zeituhr oder andere zusätzliche Verbraucher ausgestattet ist.
    Steht das Motorrad trocken und frostsicher, kann die abgeklemmte Batterie an Ort und Stelle verbleiben. Bei ungünstigen Standorten empfiehlt sich der komplette Ausbau und die Lagerung an einem frostsicheren, kühlen (ca. 10°C) und trockenen Ort. So genannte „Batteriewächter“ sorgen dafür, dass die Batterie auch während ihrer Winterpause frisch bleibt. Ausführliche Tipps zum Einmotten gibt es in unserer Winter-Checkliste, siehe Schraubertipps.
    (Quelle: ifz/Bikerszene.de)


    winterfahrer.jpg

    Liebe Community, wie bringt Ihr eure Bikes in den Winterschlaf, oder bleibt sie dauerhaft in Bewegung, so wie ich es praktiziere? Vielleicht hat ja der ein oder andere noch nützliche Tipps, was man beim "einschläfern" so beachten sollte.
    * * *
    Keiner ist so verrückt, dass er nicht noch einen Verrückteren findet, der ihn versteht !
    (Friedrich Nietzsche)


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  3. #2
    Avatar von Ziegenmüller
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    eingemottet wird sie nicht die Dicke...
    Wenn längere Standzeiten vorauszusehen sind, gibts einen Montagetisch und den dicken Hintern...(letztes Jahr war´s ein leerer Vita- Cola- Kasten)
    Den Ölwechsel gibts dieses Jahr noch vor dem Winter...achso und Waschen laß ich sein, da dieGute sonst im Stall friert ...
    Gruuß
    Thomas
    Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden. "Douglas Adams"

  4. Die folgenden 4 Mitglieder sagen Danke zu Ziegenmüller für diesen Beitrag.

    Monkey (15.10.2010),Roland (16.10.2010),touri (15.10.2010),V-Storm (15.10.2010)

  5. #3
    Avatar von Roland
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    Ja, sehe ich genau so wie Ziege, ich mache da keinen großen Ruß drum. Meine Dicke ist im Herbst mit der Durchsicht immer dran und dann wars das auch. Wenn es sehr kalt werden sollte, klemme ich die Batterie noch ab, aber mehr werde ich nicht tun.
    Gruß Roland

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    V-Storm (18.10.2010)


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  1. 14.10.2010, 20:25

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